Auf „politischer Zeitreise“ mit dem zweithöchsten Mann im Staat

Bundestagspräsident Norbert Lammert spricht auf Schloss Benkhausen

Sympathisch, humorvoll und klar in seinen Worten - so kennt man Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert. Und so gab sich der zweithöchste Mann im Staat auch bei seinem Besuch im Mühlenkreis. Zu einer „politischen Zeitreise“ hat Bianca Winkelmann den Politiker begrüßen dürfen und der Rahmen dafür hätte kaum passender sein können.

In den historischen und zugleich präsidialen Räumen von Schloss Benkhausen sorgte Lammert für konzentriertes Schweigen im Publikum. Aufmerksam verfolgten die 160 Gäste die Rede des prominenten Politikers. Angefangen bei der Reformation schlug er den Bogen zu den Krisen und Brennpunkten dieser Zeit. Von Donald Trump über den Brexit bis hin zum Referendum in der Türkei ließ er kein aktuelles Thema aus. Im Fokus stand dabei immer das hohe Gut der Demokratie. „Ich kann nur alle, die hier wahlberechtigt sind, dringend auffordern, von ihrem Wahlrecht auch Gebrauch zu machen!“, sagte Lammert in Hinblick auf die Landtagswahlen in NRW am 14. Mai und fügte hinzu: „Wer nicht wählen geht, hat auch den Anspruch verloren, sich hinterher über das Ergebnis und die Folgen der Wahl zu beschweren.“
Sehr zufrieden bewertet Bianca Winkelmann den Auftritt des Bundespolitikers: „Es war eine Veranstaltung der besonderen Art und sie ließ keinen Zweifel darüber aufkommen, warum Norbert Lammert auch über Parteigrenzen hinweg beliebt ist. Mir persönlich wird etwas fehlen, wenn er ab September dem nächsten Deutschen Bundestag nicht mehr angehören wird. Humor und Herz haben der Politik noch nie geschadet.“ Ähnlich sieht das auch die CDU-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Kirstin Korte: „Herr Lammert ist ein brillianter Redner, der mit leisen Tönen Politik macht und dabei die Zuhörer erfolgreich mitnimmt.“

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